
| GANZE KERLE 2009 - das Jungenumweltbildungscamp erfolgreich beendet 20. Juli 2009 VON: BJÖRN REDMANN
GANZE KERLE – Das Jungenumweltbildungscamp 2009 Vom 29.06.2009 bis zum 05.07.2009 führte die Sächsische Landjugend e.V. ein Umweltbildungscamp mit 21 Jungs (11 bis 14 Jahre) in der Kanustation Mirow in Mecklenburg Vorpommern durch. Nachdem das Camp am frühen Montagnachmittag errichtet war, gingen die Jungs auf eine Schatzsuche. In einer Aktionskette aus vier aufeinander aufbauenden Spielen sollen Teamfähigkeit, Geschicklichkeit und Kombinationsvermögen geschult und trainiert werden. Dabei erfahren die Kinder oft viel über sich selbst und die anderen. Ziel ist es zu verstehen zu geben, dass jemand der vielleicht in der einen Aufgabe nicht das Genie ist, bei einer ganz anderen aufblüht. Später wurden die Jungs in zwei Gruppen eingeteilt, um die restlichen Campaktivitäten besser gestalten zu können.
Am Dienstag ging die eine Gruppe auf eine Naturbeobachtung- und Entdeckertour und die andere paddelte mit zwei Kanadiern zum einem Treffpunkt, an dem sich beide Gruppe zum gemeinsamen Mittag trafen. Auf der Entdeckertour übten die Jungs unter anderem das Karten lesen, Himmelsrichtungen bestimmen und Wettervorhersagen mit verschiedenen Methoden abgeben, sowie auch Pflanzen und Tiere beobachtet und bestimmt. Auch ein kleines Überlebenstraining fand stand, wo die Jungs zum Beispiel lernten, welche Pflanzen man essen kann, wie man Trinkwasser sucht und gewinnt und ein Feuer ohne Streichholz und Feuerzeug entzündet. Natürlich kam aber auch das Baden im See nicht zu kurz, als die Gruppe wieder im Camp landete.
Der Mittwoch verlief genauso, nur mit vertauschten Gruppen, sprich wer Dienstag auf Entdeckertour war, war Mittwoch auf dem Wasser. Am Donnerstag erhielt die erste Gruppe ihre Einführung in die Angelei um anschließend am campeigenen Angelsteg erste Fische aus dem Wasser zu ziehen. Parallel begab sich die andere Gruppe auf eine Tierbeobachtung. Am Abend durften sie ebenfalls noch einmal an die Angel. Freitag stand ganz im Zeichen der Angelei. Die Gruppe wanderte nach Mirow und lies sich unter pädagogischer Begleitung an einem Kanal nieder. Die Jungs haben viele Fische gefangen, von denen aber nur wenige der Größe entsprachen, die essbar war. Am Samstag stand noch einmal das Baden auf dem Programm und am Nachmittag die Absolvierung eines Niedrigseilparcours, bei dem noch einmal Geschicklichkeit und das Helfen in der Gruppe geübt werden konnte.
Insgesamt war dieses Jungenumweltbildungscamp eine sehr schöne Woche mit sehr vielen neuen Eindrücken und vielen Erkenntnissen. Im Herbst wird es erneut ein Jungenumweltbildungscamp geben. Infos werden dann hier auf der Homepage zu lesen sein. <- Zurück zu: Startseite |
Fachgruppe "Jugendarbeit in ländlichen Räumen"
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