

Die Sächsische Landjugend e.V. versteht sich als der Fachverband für die Vertretung der Interessen der Jugendlichen in den ländlichen Regionen Sachsens, der sich mit seiner Lobbyarbeit für eine reale Durchsetzung der Hilfe zur Selbsthilfe für die Jugendlichen einsetzt.
Dies geschieht durch die Unterstützung von Vereinen, Organisationen und Initiativen in den ländlichen Regionen, die sich der Jugendarbeit widmen und für den die Sächsische Landjugend Ansprechpartnerin und Dienstleisterin ist. Dazu gehört neben den Beratungsleistungen zugleich die Förderung der Vernetzung und des Austauschs dieser regionalen mit überregionalen und europäischen Vereinen, Organisationen und Initiativen.
Ziel ist es, gemeinsam mit diesen Trägern der Jugendarbeit die Partizipation und das bürgerliche Engagement der Jugendlichen anzuregen und zu fördern, damit sowohl Traditionen (wieder) gelebt werden als auch eine aktive Mitgestaltung ihrer eigenen Umwelt initiiert werden können. Dies geschieht durch geeignete Bildungsmaßnahmen und Projekte, die auf die besondere Situation der Jugendlichen auf dem Land ausgerichtet sind. Dazu strebt die Sächsische Landjugend eine Kooperation mit geeigneten Wissenschaftlern an, um zielgerichtet die Lebenssituation Jugendlicher in den sächsisch-ländlichen Regionen zu erfassen und daraus folgend Bildungsbedarfe zu ermitteln.
Die Umsetzung der Inhalte von Gender Mainstreaming gehört ebenso zum Selbstverständnis des Verbandes wie die Erziehung zu Demokratie und Mitbestimmung.
Das Bildungsprojekt
Das Bildungsprojekt fördert und unterstützt ehrenamtliche Strukturen im ländlichen Raum. Seinen Schwerpunkt hat das Bildungsprojekt in der Arbeit mit Landjugendlichen, denen es Angebote macht, wie Selbstverwaltung und Selbstorganisation nachhaltig umgesetzt werden können. Darüber hinaus unterstützt das Bildungsprojekt Jugendliche im ländlichen Raum durch die Interessenvertretung im Land Sachsen. Die jährlich stattfindende Großveranstaltung „48- Stunden-Aktion“ sowie die Jugendclubcamps unterstreichen das. Weiterhin arbeitet das Bildungsprojekt für und mit Sozialarbeiter/innen im ländlichen Raum zusammen und bildet diese fort. Dazu bietet es Seminare und Fachtagungen an. Außerdem unterstützten wir Träger von Jugendarbeit im ländlichen Raum bei der Organisationentwicklung.
hier gibts weitere Informationen
Bildungsreferent/innen: Sylvia Dammmüller und Björn Redmann
Polis – lokale Verantwortungsgemeinschaften anstiften und stärken
Das Projekt Polis bietet einen sozialen Ort des Freiraums – sowohl für Jugendliche, als auch für im Gemeinwesen aktive Erwachsene. POLIS will Erfahrungen einer selbstbestimmten Lebenspraxis ermöglichen. Entfaltung persönlicher Individualität, Selbstbestimmung und Selbstinitiation, die Entwicklung eines emanzipatorischen Subjekts und die Etablierung von Strukturen wechselseitiger Anerkennung sind auf das engste mit den Ansätzen unseres Projektes verbunden. Empowermentansätze sind unserer Ansicht nach ein ideales Lern- und Übungsfeld für demokratische Partizipation, also Entdeckung, Klärung und Aushandlung eigener Interessen und sozialer Regeln in gemeinschaftlichen Entscheidungsprozessen. POLIS bietet Beratungen und Workshops mit den ortsansässigen Jugendlichen, Jugendarbeitern, kommunalen Entscheidungsträgern, Lehrern und anderen Schlüsselpersonen zu folgenden Fragestellungen: Wo liegen die spezifischen Probleme? Was können die Ursachsen hierfür sein? Wie können angemessene Reaktionen aussehen? Was soll sich vor Ort ändern? Wen wollen wir mit welchem Ziel erreichen? Wie und durch wen kann die Nachhaltigkeit nach der Projektlaufzeit gesichert werden?
hier gibts weitere Informationen
Projektmitarbeiter: Mathias Busch und Ricardo Glaser
Das Agrarprojekt
Wir informieren, beraten organisieren und unterstützen Schüler/Innen, Pädagogen/Innen und andere Interessierte zu den agrarischen Berufen (die „Grünen Berufe“), zum Freiwilligen ökologischen Jahr sowie zu Praktika und Auslandspraktika im agrarischen und im Umwelt- und Naturschutzbereich.
Wir bieten berufsbegleitende Bildungsangebote (Fachfahrten, Seminare, Wokshop, etc.) für Auszubildende, Fachschüler/innen und Studierende der agrarischen Bereiche an.
Wir führen multinationale Sommercamps zu Umwelt- und Naturschutz relevanten Themen durch. Weitere themenspezifische Umweltbildungsangebote sind in Zusammenarbeit mit Schulen oder anderen Einrichtungen und Institutionen auf Anfrage möglich.
Wir sind verantwortlich für die Organisation und Durchführung des Berufswettbewerbes der agrarischen Berufe.
hier gibts weitere Informationen
Projektmitarbeiter/innen: Milan Kschischan und Wilma Landgraf
KONTRAST - Mobile Jugendarbeit in Mittelsachsen
Wir begleiten, beraten und aktivieren Jugendliche, Jugendgruppen und Jugendclubs im ländlichen Raum des Altlandkreises Mittweida. Dafür erhalten wir von den beteiligten Gemeinden einen Auftrag. Unsere Arbeit orientiert sich an den Bedürfnissen und Wünschen der jungen Menschen. Die Projektarbeit wendet sich hauptsächlich an Jugendliche im Alter von 14 bis 27 Jahren. Wir arbeiten mit einzelnen Jugendlichen, Jugendgruppen, den Eltern,Institutionen und dem Gemeinwesen. Nach den Prinzipien Freiwilligkeit, Offenheit, Flexibilität und Bedürfnisorientierung sind wir aktiv. Dem Jugendschutz und der Prävention gilt unsere Aufmerksamkeit. Wir stehen den Jugendlichen als verlässliche Partner/innen zur Verfügung. Wir sind derzeit tätig in den Gemeinden Kriebstein, Striegistal, Taura und in den stadtkernabgewandten Regionen Mittweidas. Insgesamt betreuen wir in diesen Gemeinden 21 Jugendclubs und Jugendgruppen.
hier gibts weitere Informationen
Mobile Jugendarbeiterinnen: Janine Kromm und Mandy Wiesner in Böhrigen
Fachgruppe "Jugendarbeit in ländlichen Räumen"
Datum: 04-11-10
Ort: Dresden
Vereins- und Steuerrecht leicht gemacht
Datum: 13-11-10
Ort: Dresden
Datum: 14-11-10 bis 18-11-10
Ort: Oswieciem (Polen)